Reisegeschichten: zwei Räder, zwei Herzen und ein Abenteuer ohne Grenzen

Magda und Michałs Abenteuer zwischen Freiheit, Herausforderungen und unvergesslichen Begegnungen auf dem Weg

Reisegeschichten ist die Rubrik von Mistral Special Parts, die den unglaublichen Reisegeschichten unserer Kunden gewidmet ist. In diesem neuen Kapitel erzählen wir euch die Geschichte eines Paares, das die zwei Räder zu seinem Mittel gemacht hat, neue Horizonte zu erkunden. Von Europa bis zu den entlegensten Straßen – jede Reise ist eine Gelegenheit, faszinierende Orte zu entdecken, unerwartete Begegnungen zu erleben und sich den Herausforderungen der Straße zu stellen.

Erzählt uns ein wenig über euch und wie ihr angefangen habt, mit dem Motorrad zu reisen. Wie lange ist das her?

Wir sind ein polnisches Paar (Magda, 45; Michał, 43). Michał begann sein Motorradabenteuer im Alter von 10 Jahren. Wir haben uns 2002 kennengelernt und 2005 begonnen, gemeinsam zu reisen. Unsere erste „große“ Reise war eine Tour durch Polen auf einer Aprilia Caponord 1000. Unser Land ist wunderschön – wir haben das Meer, hohe Berge und… lokale Folklore! Diese Reise machte uns Lust auf mehr. Seitdem haben wir auf vielen kürzeren Reisen unsere südlichen Nachbarländer besucht. Bisher haben wir alle Länder des Balkans bereist, und unsere weiteste Reise führte uns nach Spanien und Portugal (3300 km einfache Strecke).

Welches Motorrad fahrt ihr heute?

Eine Moto Guzzi V85TT.

Eure erste Motorradreise?

Im Jahr 2005, eine Tour durch die Karpaten, Polen und Tschechien.

Wie bereitet ihr euer Motorrad vor einer Reise vor? Wie wählt ihr die richtige Ausrüstung aus?

Unsere Moto Guzzi ist immer bereit für die härteste Reise! Jahre des Reisens haben uns beigebracht, was wir brauchen, und noch wichtiger, was wir nicht brauchen. Je mehr wir reisen, desto weniger Sachen nehmen wir mit.

Könnt ihr eine unvergessliche Reise beschreiben, die ihr gemacht habt? Gibt es einen besonderen Moment, an den ihr euch mit Zuneigung erinnert oder der einen unauslöschlichen Eindruck hinterlassen hat?

Ein unvergesslicher Moment war definitiv, als wir den Atlantischen Ozean auf zwei Rädern erreichten, was Michałs Traum war. Sicherlich auch unser zufälliger Besuch in einem fast verlassenen bulgarischen Dorf: Sennik. Dort hörten wir die Geschichte von zwei Menschen, die das Sinken der Titanic überlebten. Im selben Dorf trafen wir einen Mann, der ein Museum und ein Restaurant betreibt, das nach dem berühmten Wrestler Dan Kolov benannt ist, dem ersten europäischen und weltweiten Freistil-Wrestling-Meister. Zbigniew Cyganiewicz, aus Polen (!), war sein Trainer. Diese beiden Geschichten haben uns sehr beeindruckt.

Gibt es Dinge, die ihr gerne gewusst hättet, bevor ihr angefangen habt zu reisen? Welchen Ratschlag möchtet ihr teilen?

Man sollte nicht an Stereotypen über das Land glauben, in das man reist. Warnungen haben uns fast vom Reisen abgehalten… Geht hin und schaut es euch selbst an. Überall werdet ihr hilfsbereite und freundliche Menschen finden. Wenn ihr die Möglichkeit und die Gesundheit habt, solltet ihr das Reisen niemals aufschieben. Egal, welches Motorrad und welche Ausrüstung ihr habt, das Wichtigste ist euer Wille und eure Träume.

Was sind eure nächsten Projekte oder Träume im Zusammenhang mit Motorradreisen?

In diesem Jahr planen wir, Litauen, Lettland und Estland zu besuchen, und im September… Mandello del Lario zu besuchen! Unser Projekt für 2026 ist es, die Türkei oder das Nordkap zu besuchen, natürlich mit unserer Moto Guzzi V85TT.







Mit dem Motorrad zu reisen ist nicht nur eine Frage der Route, sondern der erlebten Emotionen, der entdeckten Orte und der Menschen, die man unterwegs trifft. Es mit seinem Lebenspartner zu tun, macht alles noch spezieller: Jede Kurve wird zu einer gemeinsamen Erinnerung, jedes neue Ziel zu einer Erfahrung, die man zusammen erlebt. Das ist der wahre Reiz des Reisens auf zwei Rädern – die Freiheit, ohne Grenzen zu erkunden, in verschiedene Kulturen einzutauchen und einzigartige Verbindungen mit den Menschen zu schaffen, die man unterwegs trifft.

Wir danken Magda und Michał, dass sie ihr Abenteuer mit uns geteilt haben und für die wertvollen Ratschläge, die viele andere Biker inspirieren werden. Wir freuen uns darauf, sie im September wiederzusehen und herauszufinden, welche neuen Wege sie gegangen sind, um hierher zu kommen! In der Zwischenzeit könnt ihr ihnen auf Facebook @Wicherki folgen, um auf dem Laufenden über ihre Abenteuer zu bleiben.

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